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"Andie Heyer - Musiker und Komponist"
20.01.2009 (C. Panagl)
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Im Profil Musik - Weltreisen mit dem E-Bass

Die Bahnstrecke zwischen Salzburg und Linz kennt Andie Heyer gut. Fünf Jahre lang ist er mit dem Zug fast täglich zwischen seinem Wohnort und dem Linzer Konservatorium gependelt. Das Auto war im Jahr 2000 noch keine Alternative: Mit 15 war Heyer für einen Führerschein einfach noch zu jung. An der renommierten Linzer Jazzerschmiede bewies er als mit Abstand jüngster Student dennoch frühe Reife. 2005 absolvierte er, damals 19, mit mehreren Auszeichnungen.

Heuer wird Andie Heyer 25. Zum Jazz hat sich längst die E-Musik gesellt. Ein Bachelorstudium in Komposition am Mozarteum hat er auch schon abgeschlossen.

Zwischen zwei Welten führt auch das aktuelle Projekt des Salzburgers: Im Oval stellt er am Donnerstag (22. 1., 19.30) sein Trio „Jugalbandhi“ vor, mit dem indischen Sarod-Spieler Ranajit Sengupta und dem in London lebenden Drummer Taalis.

Jazz und indische Tradition treffen in der Formation aufeinander – in eigenen Kompositionen und in Songs von Fusion-Guru John McLaughlin. „In Linz bin ich viel mit der indischen Rhythmussprache in Berührung gekommen“, erklärt Heyer seine Faszination. Nach der Premiere des Projekts wird er allerdings wieder klassisch komponieren. 2010 will er schließlich am Mozarteum als „Master“ abschließen.




"Skurrile Weihnacht"
15.12.2007 (A. Keglevic)
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Ein "Weihnachtskonzert Mozarteum" der etwas anderen Art

[...] "Gänsehautgarantie" liefern auch die a-cappella Weihnachtsliedsätze, an denen Andie Heyer das Publikum teilhaben lassen wird. Im Renaissance-Stil werden unter anderem Lieder wie "Vom Himmel hoch, da komm ich her" und "In dulci jubilo" zu hören sein. [...]




"Planeten und Trabanten" 21.05.2007 (H. Reischenböck)
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Vier Uraufführungen und Gustav Holsts „Die Planeten“ am Samstag (19.5.) und Sonntag (20.5.) mit dem Symphonieorchester der Universität Mozarteum unter der Leitung von Dennis Russel Davies und Studierenden von Jorge Rotter.

Das neue „Große Studio“ im Mozarteum hat seine erste wirkliche akustische Feuertaufe mit Bravour bestanden: mit dem für Gustav Holsts „Die Planeten“ nötigen Riesenaufgebot an rund hundert Ausführenden.
Sir Simon Rattle und seine „Berliner“ haben sich im Vorjahr der Suite angenommen. Jetzt also erklang sie zum zweiten Mal (!) in Salzburg. Der Satz „Mars“ ließ die Ereignisse des 1. Weltkriegs vorausahnen. Davies trieb die Mitglieder des Sinfonieorchesters der Universität Mozarteum in eine sowohl rhythmisch wie dynamisch entfesselte, aber gleichwohl kontrollierte Klangorgie. Es grollte das tiefe Blech, es schmetternden die strahlenden Trompeten. Subtil kontrastierend folgte die Friedensbringerin „Venus“. Die Holzbläser durften mit dem geflügelten Boten „Merkur“ ihre Scherze treiben. Göttervater „Jupiter“ kostete in den Streichern plakativ saftig begeisternd das vaterländische Zitat der Hymne „I vow to thee my country“ aus.

Nach vier Sätzen Holst waren Kompositionen von einem Kleeblatt an Studenten von Reinhard Febel dran. Auch ihr Thema waren zu Himmelskörpern gewordene Götter und Göttinnen. Auch sie schrieben für großes Orchester – verständlich, wenn sich die Gelegenheit bietet, selbst wenn dies weiteren Aufführungen nicht unbedingt förderlich sein mag.
[...]

War's programmatische Absicht? Nach der Pause jedenfalls bewirkten gleich zwei Salzburger das Gefühl einer aufwärts strebenden Kurve. Andie Heyers, mit dem der Göttin der Zwietracht „Eris“ gewidmeten Satz, weckte Assoziationen etwa an den Trojanischen Krieg: Ein absolut fesselndes Stück, wert es sich und den Namen seines Schöpfers zu merken.

[...]
Der lang anhaltende Applaus war für alle Ausführende und die anwesenden Komponisten absolut gerechtfertigt. Und – dies hätte wohl auch ein größeres Auditorium, etwa Kulturvereinigungspublikum im Großen Festspielhaus, absolut zu begeistern vermocht!






"Vom Werden und Vergehen - Junge Salzburger Komponisten ergänzen Holsts Planeten" 10.05.2007 (F. Oberhummer)
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[...] Für das Konzert des Sinfonieorchesters der Universität Mozarteum am Samstag, 19.Mai, hat Dennis Russell Davies vier Kompositionsstudenten des Mozarteums beauftragt, den musikalischen Reigen um Mars, Saturn oder Jupiter noch um Zwergplaneten zu erweitern.

Des größten, Eris, hat sich der erst 22-jährige Salzburger Andie Heyer angenommen - und sich dabei durchaus von griechischer Mythologie inspirieren lassen. [...]







"Liebevoll und ein wenig kritisch" 09.10.2006 (G.F. Kasparek)
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„Genius for Sale“ nennt die Regisseurin Nicole Baïer ihr „experimentelle Video-Dokumentation“ zum Mozartjahr, die im Rahmen von „Off Mozart“ am Freitag (6.10.) im Jazzit Premiere hatte.

Eine erstaunlich liebevolle, fröhliche und nicht allzu kritische Hommage an Salzburg und die Mozart-Devotionalien. Vier Jazzmusiker suchen Mozart, finden seine Musik und die Liebe und improvisieren darüber.
Julia Fischer, eine Jazz-Vokalartistin erster Güte, wandelt oder fährt im Fiaker durch die Mozartstadt wie eine hübsche Muse von kindfraulichem Zauber, spielt mit einer erfrischend natürlichen Kindergruppe und trällert allerlei muntere oder auch leicht sentimental eingefärbte Mozart-Melodien. Sie tut das so überzeugend, dass man sie gleich als Constanze für den nächsten großen Mozart-Film empfehlen möchte.
Im Jazzit war sie auch auf der Bühne zu bewundern, denn die Musiker improvisierten live – und mit so herzhaftem Schwung und spürbarer Liebe zum vielleicht größten aller Unterhaltungsmusik-Komponisten, der der Genius loci ja auch gewesen ist, dass es eine reine Freude war. Max Kickinger (E-Gitarre und Leitung), Johannes Steiner (Diatonische Harmonika), Peter Traunmüller (Schlagzeug), Andie Heyer (Bass) – mit denen und der Sängerin hätte W. A. sicher gleich mitimprovisiert.
Im sehr gut gemachten Film tauchen immer wieder Mozart-Huldigungen von US-Touristen auf, Mozartkugeln rollen allerorten, schwimmen bedeutungsvoll in Hellbrunner Teichen, werden genussvoll verzehrt – wird da nicht manchmal die Karikierung des Klischees selber zum Klischee?
Es gibt wunderschöne Salzburg-Bilder, alte und neue; eindrucksvoll, wie wenig und viel sich in den letzten fünfzig Jahren geändert hat. Die Skurrilität des Mozart-Geschäfts wird mit augenzwinkerndem Verständnis präsentiert, beabsichtigt oder nicht. Einmal zerschellt ein Mozart-Häferl am Pflaster und aus dem Kitsch entstehen mitreißende, durchaus „mozartische“ Jazzklänge. Das könnte ein sehr gut gemachter, leicht schräger, vor allem junge Leute ansprechender Werbefilm für Salzburg sein – und dagegen ist gar nichts zu sagen.






"Universität Mozarteum - Zauberer, Zither und Veilchen" 13.06.2006 (H. Klabacher) german only

"Wahrlich er muss ein Zauberer sein", heißt es in KV 472. Vom Mozart'schen "Zauberer" ließ sich Andie Heyer zum ungarischen "Várazsló" inspirieren, zu einem perlenden Klang-Cocktail aus Paul Dukas "Zauberlehrling", Harry Potter-Zitaten oder Anklängen aus György Ligetis Zauberlehrling-Etüde.  Kompostionsstudenten der Universität Mozarteum haben auf Anregung von Reinhard Febel "Das Liedschaffen Mozarts neu komponiert".






"Universität Mozarteum - Schöne Neue Musik" 01.06.2006 (G.F. Kasparek) german only

„ [...] 'Préludes per pianoforte' (besten neue Salonmusik von Andie Heyer) sind ebenfalls jedem durchschnittlichen Konzertbesucher zuzumuten“.







„Mozarts fleißiger Erbe - Der junge salzburger Komponist Andie Heyer lebt für die Musik“
Mai 2006 (S. Nürnberger)
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"Mozart wird 250 Jahre alt. Der Komponist und Musiker aus Salzburg war ein Genie. Auf der Suche nach einem Wunderknaben von heute stießen wir auf Andie Heyer. Der Salzburger studiert am Mozarteum Komposition. Sein Musikstudium hat er bereits hinter sich.

SALZBURG. Mit neun Jahren schuf Mozart seine ersten Symphonien. Mit elf Jahren schrieb das Jungtalent seine erste Oper. Darf sich überhaupt noch jemand nach diesem kindlichen Genie Wunderkind nennen? Andie tut es nicht, seine Eltern und Freunde schon. Andie Heyer ist 21 Jahre alt und studiert Komposition am Mozarteum in Salzburg. Seit zehn Jahren ist er seit langem wieder der erste Salzburger, der die Aufnahmeprüfung geschafft hat. „Ich habe anfangs nicht damit gerechnet“, blickt der Student zurück. Dabei handelt es sich bereits um den zweiten Studienplatz, den Andie bekam, obwohl auf einen Platz mehr als zehn Bewerber kommen. Als er 15 war, schaffte der damalige Schüler die Aufnahmeprüfung auf die Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Letzten Sommer schloss er dort sein Studium der Jazz- und Popularmusik mit drei-facher Auszeichnung ab.
Seitdem verbringt Andie viele Tage und Nächte in seinem Heimstudio und komponiert. Am Klavier und am Computer. „Die Ideen kommen beim Improvisieren“, sagt der Pianist, der oft bis sechs Uhr früh vor seiner Tastatur sitzt, „weil ich völlig in die Musik versinke“. Da bemerkt er seine Mutter nicht, die ins Zimmer kommt und ihm ein paar belgte Brote auf den Tisch stellt. Da hört er die Freundin nicht, die mit ihm reden möchte. „Komponisten sind Einzelgänger“ meint Andie, „die ziehen sich gerne in ihr Kämmerchen zurück“. Doch der junge Mann mit den langen Haaren, die ein Relikt aus seiner Rockerzeit sind, führt kein einsames Künstlerdasein. Seit sechs Jahren ist er mit seiner Freundin zusammen, die wie er Künstler ist und deshalb „viel mit mir gemeinsam hat“.
Außerdem genießt Andie seine Freizeit, die ihm neben dem Schaffen bleibt. Dann geht er mit Freunden spazieren oder fährt mit ihnen an den See. Party, Tanzen, Alkohol, das ist nicht seine Welt. Er sucht lieber Entspannung in der Natur. Und Inspiration. Für später, dann, wenn er wieder kreativ sein muss. Ohne Kreativität kommt er nicht weit als Musiker. Doch Andie will weit kommen. Früher, als er klein war, da wollte er natürlich Star werden. „Ich bin realistisch geworden“, räumt er ein. „Heute ist mein Ziel, gute professionelle Musik zu machen“. Bedenken, dass ihm das nicht gelingt, hat er nicht. „Musik ist mein Leben“, bekennt er, daher wird er sich auch eines Tages davon ernähren können.
Sein Taschengeld stockt er schon jetzt durch kleine Auftrittsgehälter auf. Im Mozartjahr blühen ihm ein paar mehr Aufträge. So soll er Mozartlieder auf modern umkomponieren und mit ein paar anderen Musikern wird er die Musik zu einem Dokumentationsfilm über den Salzburger Wunderknaben liefern. Andie freut sich, denn Mozart, so sagt er, ist sein Idol. Wenn man ihn fragt, wieso, so kommt eine weitere bescheidene Antwort eines bescheidenen jungen Mannes: „Weil für ihn die Musik selbstverständlich war".








March 2004

"Andie Heyer just 19 years old, studies at the Bruckner-University in Linz/Austria electric bass. His solo-CD "Bass 4 You" contains six instrumental songs that are quite impressiv. The music was recorded only with bassguitars, mostly 3 - 6 bass tracks overdubed. The calming smooth-jazz music reminds of the duo "Pat Matheny & Charlie Haden"; beside four self-compositions there are as well two cover-versions of "John McLaughlin - Zakir" and "Kai Eckhardt De Camargo - Dr. Kapeh". He also got lectures by Kai Eckhardt and Gerald Veasley. A young talented musician who will definately find and make his way."




"Bassprofessor" 4 / 2004

"Andie Heyer is 19 years old and he is from Wals by Salzburg in Austria. His musical formation started at 10 years old, as he took his first piano lesson. At 12 he found his love for the bassguitar. His experience with some bands made Andie’s will stronger. Willingto become a professional musician, he decided at 15 to try the exam to the Anton Buckner Privat University (ex- Bruckner Conservatory) and he made it through.
Andie played the Bass-Only-CD “Bass 4 You” in his own homestudio last year, and so he introduced himself to us with this cd to apply for the competition (the “Bass Professor”magazine’s “Superbasser”). Tracks to listen to: in all, 6 songs with from 3 to 6 only-bass-tacks overbubbed, all played with 6strings basses: a Chris Larkin, a human Base fretless and a Cort-piccolo. Melancholic sound arrangements with dreamy and spheric melodies are like softly plunged in a wide hall. This is personal style. With it, Andie Heyer presented his cd and that’s a reason why we liked it much more. Another positive point:Andie composed on his own four of the six tracks and he gave the proof that he has a good feeling for strong melodies, which he knows how to tastefully arrange! Great!
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